Dienstag, 4. Juli 2017

Barcelona

In den letzten Wochen vor unserem Mädelstrip nach Barcelona hatte ich immer, wenn ich daran dachte, Freddie und Montserrat im Ohr. Besser kann man sich doch gar nicht einstimmen :-)

Quelle: Wikipedia

Wer in Barcelona landet, kommt vom Flieger, ohne Umweg über die Gepäckausgabe, direkt in die An- und Abflughalle. Wir sind einfach der Menge gefolgt, um an unsere Koffer zu kommen :-)
Kurz vor dem Ausgang gab es einen ersten Kunsthappen:

Botero-Pferd in der Ankunftshalle am Flughafen Barcelona


 Das Pferd kam mir bekannt vor, Fernando Botero musste ich allerdings erst g...geln. Und er war mir dank dieser Beschreibung in Wikipedia gleich sympathisch:

...Die Kunst von Botero verfügt über eine sehr spezielle Charakteristik. Alle seine Figuren sind dick – sehr dick. In seiner Ästhetik sind dicke Menschen schön. Somit bilden seine Bilder dicke Menschen ab: Könige, Soldaten, aber auch Tänzerinnen und Toreros, die man eher mit dünnen Figuren assoziieren würde. 1977 schuf er beispielsweise eine Variation von Leonardo da Vincis Mona Lisa mit kugelrundem Gesicht...

Na ja, die kugelrunde Mona Lisa ist doch etwas gewöhnungsbedürftig.

Wir sind abends gelandet und mit dem Bus in die Stadt gefahren. Die letzte Strecke mit der Metro bis zum Hotel hat dann aber ewig gedauert, weil ausgerechnet auf dieser Strecke abends der Verkehr wegen Bauarbeiten eingeschränkt war. Entschädigt hat uns ein sehr netter Portier und ein perfektes Abendessen.

Um in der kurzen Zeit möglichst viel zu sehen, waren wir am ersten Tag mit dem Hop on/Hop off- Bus unterwegs.



Wunderschöne Details sieht man an praktisch jeder Ecke oder Hauswand:



Und, natürlich, immer wieder Gaudí... Y

Casa Batlló








Casa Milà





Sagrada Família





Park Güell







 













Sehr schwer, eine Auswahl zu treffen... Du gehst zwei Schritte weiter und es zeigt sich schon wieder eine ganz andere Perspektive.










Dass wir jeden Tag sehr gut gegessen haben versteht sich eigentlich von selbst :-) hier zum Beispiel mein Mittagssnack, Lachs mit grünem Spargel und Guacamole, hmmm...










Die üblichen Luxus-Fashionlabels gab es natürlich auch zu sehen. Aktuell spukt mir eine bestimmte Tasche im Kopf herum, die auch in einem Schaufenster zu sehen war. Fotografiert habe ich aber ein anderes Fenster, weil mir da die Deko besser gefiel als die Taschen:


Preislich völlig indiskutabel :-) 

Und noch mehr Eindrücke, unsortiert:





Sehr viel Spass hatten wir auch wieder mit Selfieversuchen:









Und noch mehr Details:







Hier hat mir der Schatten der Palme an der Hauswand so gut gefallen:








 

Details






Ein sehr schöner Kurzurlaub, jederzeit gerne wieder, Mädels!

Freitag, 2. Juni 2017

Leinenpulli

Seit einer Woche aus der Reha zurück und der Alltag hat mich wieder. Was zu erwarten war. Nach drei Wochen, in denen ich mich nur um mich und meinen lädierten Rücken kümmern musste, fällt die Rückkehr ins Hamsterrad nicht leicht. Ein paar Denkanstösse muss ich jetzt versuchen umzusetzen, darüber werde ich sicher noch berichten.

Nähen konnte ich in der Zeit natürlich nicht, aber gestrickt hab ich doch fast jeden Tag ein bisschen.
Aber erstmal zeige ich euch den längst fertigen Leinenpulli.
Das Muster habe ich bei diesem Modell geklaut:

Lana Grossa Lace Nr. 4, Modell 23

Ob das Muster statt mit feinem Lacegarn auch mit Leinengarn funktioniert hat mir keine Sorgen gemacht. Anders herum ist es schwieriger, weil manche Muster nur bei glattem Garn gut wirken.
Der Schnitt ist von mir und denkbar einfach:




Die Ärmel habe ich wieder direkt angestrickt, aber offen. Dafür habe ich die Maschen am Armausschnitt des Vorder- und Rückenteils von Schulter zu Schulter aufgenommen und in Hin- und Rückreihen gestrickt. Die Abnahmen verlaufen dann (statt, wie üblich, links und rechts) in der Mitte.


Und weil ich so gerne anstricke :-) Maschen aufnehmen aus der oberen Ärmekante und mit den stillgelegten Maschen der Schulter einen Musterstreifen stricken. Die Streifen von Vorder- und Rückenteil gemeinsam abstricken. Fertig.
 

Die Ärmel haben 3/4-Länge, weil ich kein Garn mehr nachbestellen wollte. Ausserdem bin ich von meinen leichtgewichtigen Pullis so verwöhnt, mehr als 500 Gramm will ich einfach nicht mehr tragen :-)

Nun aber zu den Tragefotos. Als ich die gemacht habe war es noch kalt, deshalb das erste Bild mit der blauen Steppjacke:
 


Hier sieht man den Musterstreifen auf der Schulter ganz gut:

 

Das Garn trägt sich sehr angenehm, deshalb hab ich im Anschluss gleich noch ein Jäckchen in cognac gestrickt. Das ist in der Reha nicht ganz fertig geworden, weil noch ein Knäuel gefehlt hat. Dazu bald mehr. Und auch zu meinem ersten Papiergarn-Pulli gibt es bald mehr zu zeigen als das:



Schon wieder grau...
Aber auch heute hab ich zum Ausgleich wieder einen Farbklecks für euch. Mein neues Sofa ist diese Woche angekommen, juhu!



Isses nicht schön?! Das werdet ihr sicher noch öfter sehen :-)

Ein wunderschönes, langes Pfingstwochenende euch allen!




Leinenpulli "Solo Lino"
Modell: von mir, Muster
Garn: Lana Grossa Solo Lino grège, 80 % Recyceltes Leinen (Viskose), 20 % Leinen
Lauflänge: ca. 120 m / 50 g
Nadeln Nr. 3,5
500g
gestartet: 27.03.2017
beendet: 18.04.2017